Schon im März hat Microsoft das Aus für Windows 7 bekannt gegeben. Den Zyklus von 10 Jahren hat man eingerichtet, um gebundene Ressourcen freizugeben. Hierdurch können neue oder bestehende Technologien, wie bspw. Microsoft 365, weiterentwickelt werden.

Microsoft beendet am 14. Januar 2020 den Support für Windows 7. Nach diesem Zeitpunkt kann das Betriebssystem natürlich noch verwendet werden, allerdings gibt Microsoft keine Software- und Sicherheitsupdates mehr für das System heraus. Somit ist Windows 7 für Viren und Malware anfällig. Am 13. Oktober 2020 wird auch für Office 2010 der Support eingestellt.

Es wird den Usern von Windows 7 dringend empfohlen, Ihr System vor Januar 2020 auf Windows 10 umzustellen. Kunden, die Office 365 nutzen, sind lt. Nutzungsbedingungen dazu verpflichtet Ihr System auf dem Laufenden zu halten. Sofern Windows 7 nach Januar 2020 genutzt wird, kann es zu Leistungsabfall bzw. Zuverlässigkeitsproblemen kommen.

Microsoft möchte seine Kunden unterstützen, und versteht, dass die Migration auf ein anderes Betriebssystem Zeit benötigt. Daher erhalten O365 Pro Plus Kunden noch bis Januar 2023 Softwareupdates für Windows 7. Es kann jedoch sein, dass Feature-Updates nicht abrufbar sind oder funktionieren.

„Das kostenlose Upgrade-Angebot für Windows 10 lief am 29. Juli 2016 aus. Um Windows 10 zu erhalten, müssen Kunden entweder ein neues Gerät erwerben oder, wenn sie einen kompatiblen PC haben, eine Vollversion der Software, um Ihr vorhandenes Gerät zu aktualisieren. Es wird empfohlen, Windows 10 nicht auf einem älteren Gerät zu installieren, da einige Windows 7-Geräte nicht mit Windows 10 kompatibel sind oder möglicherweise eine verringerte Verfügbarkeit von Funktionen aufweisen.“ so Microsoft

Ein weiterer Hinweis von Microsoft: Diese Informationen gelten auch für Office 365 Business, das in Geschäftsplänen wie Microsoft 365 Business und Office 365 Business Premium enthalten ist, sowie für Desktop-Versionen von Project und Visio, sofern Windows 7 genutzt wird.