IBM hat ein paar neue Features für IBM Connections Cloud angekündigt. Diese sind in Kurzform:

Soziale Features

Collaboration Features

Mail Features

  • IBM Verse für iPhone verfügbar um den 29. April
  • Anpassung der Verse Navigation (Entweder IBM Verse Stil oder SmartCloud Notes Web Stil)
  • Verse in der Connections Cloud verfügbar für S1 Abonnenten und SmartCloud Notes Abonnenten im April
  • Mail Storage Quota Erhöhung auf 50GB bis 27. April für SmartCloud Notes Kunden

Traveler

  • Apple Push Notifications für ToDos für SmartCloud Notes User (verfügbar um den 29. April)
  • Google Cloud Messaging für Push Notifications für Mails, Kalender, Kontakte und ToDos für SmartCloud Notes User (verfügbar um den 29. April)

Auf der ConnectED 2015 im Januar in Orlando wurde den Teilnehmern eine vorab Teststellung von IBM Verse in Aussicht gestellt, den IBM Verse Preview Service. Darüber hinaus wurde angekündigt, dass es Verse als Freemium Variante geben wird, also als Mail Service, für den sich grundsätzlich jeder registrieren kann, ähnlich wie GMail, GMX oder web.de.

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Der Preview Service steht seit vergangenem Freitag zur Verfügung. Da hedersoft leider in diesem Jahr nicht auf der ConnectED war, steht uns leider kein Zugang zur Verfügung, daher konnten wir auch selbst noch nicht Hand anlegen. Die Reaktionen auf den Service jedoch waren bisher auf einer Bandbreite von „Wenn ich nicht lachen müsste, würde ich weinen“ bis „Das kann doch nicht wahr sein!“ einzuordnen. Was ist passiert?

Zunächst einmal hat IBM seine Rahmenbedingungen für den freien Service bekannt gegeben. Volker Weber hat dies unter der Überschrift „Mail Jail for free accounts“ passend zusammengefasst. Diese lauten:

  • Maximal 25 EMails innerhalb von 24 Stunden senden
  • Maximal 10 Empfänger pro EMail
  • Maximale Größe pro EMail: 100MB
  • Maximaler Speicherplatz pro User: 500MB

Vergleichswerte aus anderen Services finden sich in Volkers Beitrag. Viele Reaktionen im Netz waren auf Spott und Unverständnis ausgelegt. Hier einige wenige:

Und als wenn dies nicht genug wäre, wurde der Service kurz nach dem Start gleich wieder gestoppt, weil die Sicherheit der Credentials nicht gewährleistet werden konnte. Schade, dass der Vorfreude der letzten Monate solch eine Enttäuschung folgt. Aber ein holpriger Start ist zwar kein gutes Marketing (ein Feld, auf dem IBM per se kein Marktführer ist) aber noch lange keine verlorene Schlacht. Es gibt auch Zeichen, die auf Besserung deuten. IBM scheint angekündigt zu haben, dass die strengen Limitierungen der Preview aufgelöst und dem Markt angepasst werden sollen, sobald Verse der großen Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Außerdem gibt es neben den spottenden Blogeinträgen jede Menge konstruktives Feedback, welches IBM sicher gerne entgegennimmt und hoffentlich auch berücksichtigt, wie bspw. diesen Beitrag von Karl-Henry.

Also stirbt die Hoffnung wie immer zuletzt und angeschossene Tiere sind bekanntermaßen am gefährlichsten. Lasst uns abwarten, was die nächsten Wochen bringen und guter Hoffnung sein, dass IBM Verse doch noch der Konkurrent für die etablierten Services wird, den IBM und wir uns wünschen.